Gronau


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Einsatz vom 25.02.2008

Pfanne auf dem Herd vergessen

-kw- Gronau. Eine vergessene Bratpfanne auf dem Herd rief gestern Abend gegen 20 Uhr die Feuerwehr in der Königstraße auf den Plan. Die Bewohner des Reihenhauses hatten dabei Glück im UnglücK: Ihre Rauchmelder lösten rechtzeitig aus und verhinderten wohl größeren Schaden. Die Feuerwehr - sie hat am Montag Dienstabend an der Feuer- und Rettungswache in Gronau - rückten innerhalb weniger Minuten mit einem Großaufgebaut an, weil die erste Meldung “Wohnungsbrand” lautete.

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Artikel erschienen am 31.12.07 in den Westfälischen Nachrichten

Gronau. Ein besonderes Geschenk erhalten ab dem Neujahrstag alle Eltern, deren Kinder im Jahr 2008 im St.-Antonius-Hospital Gronau das Licht der Welt erblicken: Sie bekommen einen Rauchmelder fürs Kinderzimmer. Die Aktion ist eine Fortführung des Projektes „Rauchmelder retten Leben“, die die WN gemeinsam mit der Feuerwehr Gronau im Rahmen der Kampagne „Ideen fördern“ aus Anlass des 60. Geburtstages der Westfälischen Nachrichten initiiert haben.

Mehr als zwei Drittel aller Gronauer Haushalte wurden im Rahmen dieser Aktion mit Rauchmeldern ausgestattet. Rauchmelder, die im Fall des Falles Leben retten können, wie die Feuerwehr nicht müde wird zu betonen. So entstand auch die Idee, den Eltern neugeborener Kinder dieses „Sicherheitsgeschenk“ zu machen.

Mit dem Rauchmelder erhalten die Eltern zudem einen Brief mit folgendem Text: „Sehr geehrte Eltern, zunächst ,Herzlichen Glückwunsch‘ zur Geburt Ihrer Tochter/Ihres Sohnes, verbunden mit allen guten Wünschen für Sie und das neugeborene Kind. Die Feuerwehr Gronau freut sich mit Ihnen über den Familienzuwachs, der Ihr Leben sicherlich in vielerlei Hinsicht bereichern, aber auch verändern wird. Freude über, aber auch die Sorge um das Kind, um dessen Gesundheit und Sicherheit, werden künftig Ihren Alltag mitbestimmen – eine schöne, aber auch zugleich sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Die Sicherheit Ihres Kindes (aber natürlich auch Ihre) ist auch der Grund für diese Zeilen. Zusammen mit diesem Brief wird Ihnen heute einen Rauchmelder für das Zimmer Ihrer Tochter/Ihres Sohnes als Geschenk durch das Personal des St.-Antonius-Hospitals überreicht. „Rauchmelder retten Leben“ ist der Titel des Gronauer Projektes, das die „Westfälischen Nachrichten“ im Rahmen der Kampagne „Ideen fördern“ aus Anlass des 60. Geburtstages der Zeitung ins Leben gerufen haben. Diese Aktion, von der Gronauer Feuerwehr initiiert und von den WN als Kooperationspartner begleitet, war eigentlich auf das Jahr 2007 begrenzt – wir sind aber der Auffassung, dass gute Ideen kein Verfallsdatum haben. Und deshalb haben wir die Kampagne mit einer besonderen Aktion auf das Jahr 2008 ausgedehnt: Alle Eltern, deren Kinder in diesem Jahr im Gronauer St.-Antonius-Hospital das Licht der Welt erblicken, erhalten – wie Sie – einen Rauchmelder für das Kinderzimmer. Weil Rauchmelder Leben retten können und weil wir als Feuerwehr denken, dass Ihnen die Sicherheit Ihres Kindes besonders am Herzen liegt. Ermöglicht wurde diese Aktion übrigens durch die finanzielle Unterstützung der Firma Nordenia Deutschland GmbH, der wir an dieser Stelle (sicherlich auch in Ihrem Namen) herzlich für das Engagement danken möchten“, schreibt Brandoberinspektor Martin Bültmann (der auch die Idee für das Gronauer Rauchmelder-Projekt hatte) weiter. Die Mitarbeiter der Gynäkologie/Geburtshilfe des St. Antonius-Hospitals werden die Rauchmelder jeweils zusammen mit dem Schreiben an die Eltern aushändigen. Die ersten Rauchmelder erhielten bei Fototermin für die WN übrigens Beate Palm mit ihren Kindern Kira und Kilian, sowie Nina und Carsten Dinkelborg mit Sohn Lars. Dass auf dem Foto mit den Babys kein Feuerwehrmann zu sehen ist, hat übrigens einen triftigen Grund: Kurz bevor der Fotograf den Auslöser drücken konnte, piepte der Alarmmelder von Brandmeister Nils Stockhorst – und weg war der zum nächsten Einsatz…

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Die Gronauer Jugendfeuerwehr hatte auf dem Weihnachtsmarkt einen eigenen Stand. Bei eisigen Temperaturen wurden weitere 100 Haushalte in Gronau mit Rauchmeldern ausgestattet. Viele Besucher erzählten den Jugendlichen, dass sie sich mit einem Rauchmelder wesentlich sicherer fühlen und sagten weiter, dass es doch bei jedem schon mal so ein kleines bischen gebrannt habe. Das nicht mehr passiert sei, sei eben Glück.

Die Jugendlichen hatten mit dieser Aktion trotz Kälte viel Spass.

Allen Lesern des Blogs wünschen wir ein erfolgreiches Jahr 2008.

Kommt gut rein.

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Gestern bekam ich einen Anruf der Bezirksregierung, dass die Info-Stände zur Rauchmelderkampagne des Landes NRW, wieder eingesammelt werden würden. Lt. Auskunft würden die Materialien überholt und dann später wieder verteilt. Da wir in Gronau diesen Stand für den gesamten Kreis Borken verwalten, stehen natürlich noch Termine mit auswärtigen Feuerwehren aus. Diese müssen leider erstmal abgesagt werden.
Schade! Den Termin hätte man auch früher ankündigen können. Ich vermute, daß auch andere Feuerwehren, die noch mitten in der Rauchmelderkampagne stecken, hiervon überrascht werden.

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Die Jugendfeuewehr Gronau, Gruppe Epe, setzte am Sonntag auf dem Eper Weihnachtsmarkt ein Rauchzeichen. Im Rahmen der Aktion “Eine Stadt sagt dem Feuer den Kampf an” verkauften die Jugendlichen 157 Rauchmelder an ebensoviele Haushalte. Pro Haushalt wird 1 Rauchmelder für 2 Euro abgegeben. Trotz des sehr schlechten Wetters nutzten viele Besucher des Weihnachtsmarktes die Gelegenheit, sich auch hier Informationen rund um das Thema Brandschutz zu holen.

Die Jugendlichen waren mit vollem Eifer dabei, hatten sie doch die ganze Aktion übers gesamte Jahr mit begleitet. Am 19. und 20. Dezember haben dann die Bürgerinnen und Bürger dann noch mal die Gelegenheit auf dem Gronauer Weihnachtsmarkt einen Rauchmelder zu erwerben. Hier wird die Aktion von der Gronauer Gruppe der JF begleitet.

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Die Familie hatte während unserer Rauchmelderaktion im April ihren Rauchmelder bei der Feuerwehr abgeholt. Jetzt kam gerade dieser RM zum Einsatz. Nachbarn hörten den Rauchmelder und schauten in dem Wohnhaus nach. Hier hatte die Familie Essen zubereitet und vergessen dieses vom Herd zu nehmen und den Herd dann auszuschalten, bevor man die Wohnung verlässt. Die aufmerksamen Nachbarn konnten vor Eintreffen der Feuerwehr die Gefahr beseitigen. Hätte die Familie keinen Rauchmelder gehabt, wäre es sicher zu einer Brandausbreitung gekommen.

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Die Jugendfeuerwehr Gronau mit ihren beiden Abteilungen Gronau und Epe werden sich auf den lokalen Weihnachtsmärkten aktiv für die Rauchmelderaktion einsetzen. Am Sonntag (09.12.07) wird die Jugendfeuerwehr Epe die erfolgreiche Aktion “Eine Stadt sagt dem Feuer den Kampf an” auf dem Weihnachtsmarkt fort führen. Hierbei geht es nicht darum, möglichst viele Rauchmelder zu verkaufen, sondern auch die nötige Aufklärung bzw. das Verhalten im Brandfalle zu erläutern. Mit ihren Betreuern wollen die Jugendlichen an diesem Tage ein Zeichen setzen.

Weiterhin wird die Gruppe Gronau am 19. und 20. Dezember 2007, ebenfalls auf dem Weihnachtsmarkt, ein Rauchzeichen setzen.

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Wie schon berichtet hat die Feuerwehr Gronau ein Musterrauchmelderset für Gehörlose bestellt und einer betroffenen Familie gebeten, diese Anlage bei sich zu installieren. Nach etwas mehr als drei Wochen Probezeit kam die Rückmeldung von der Familie, dass die zur Verfügung gestellte Anlage den Anforderungen der Behinderten in vollem Umfang erfülle. Somit werden für alle 20 Gehörlosen in Gronau und Epe je eine Anlage bestellt. Sobald die RM eingetroffen sind, werden wir diese Pressewirksam verteilen. Alle Anlagen werden kpl. gesponsert.

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Bei einem Gespräch mit Vertretern der Caritas kamen wir auch schnell auf das Thema Rauchmelder. Die mobile Pflegeleitung berichtete dann, dass viele ältere Bürger, die auf Hilfe angewiesen sind, keinen Rauchmelder besitzen. Wir wurden dann gefragt, wie man das Problem angehen kann. Rauchmelder, mit einer Lithiumbatterie, die eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren haben, sind hier sicher erste Wahl. Nachdem wir diese vorgestellt haben, entschied sich die Caritas, bei allen von ihnen zu betreuenden Personen, Rauchmelder mit anzubieten. Da wir auch die Klebepads bei jedem Rauchmelder mit verkaufen, werden die RM sofort in den Wohnungen von der Caritas installiert. Weiterhin veranstaltet die Caritas am kommenden Wochenende eine Pflegeausstellung. Hierbei wird die Feuerwehr mit dem Thema Rauchmelder auch vertreten sein. Durch die Caritas haben wir wieder einen Weg gefunden, um älteren Mitbürger einen Schritt mehr Sicherheit zu geben.

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Ideen nicht nur für sich behalten

Ich finde es richtig gut, dass die Provinzial das Internetportal mit Rauchzeichen-setzen ins Leben gerufen hat. Wer den Blog richtig liest, sieht, dass sich viele Feuerwehren Gedanken machen, um die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Rauchmelder zu sensibilisieren. Es sind richtig gute Ideen für kleine und große Aktionen dabei, die man bei der eigenen Feuerwehr auch umsetzten könnte. Man sollte aber auch dabei bedenken, dass viele Feuerwehren personell nicht in der Lage sind, große Aktionen zu bewältigen. Deshalb habe ich Respekt vor jeder auch noch so kleinen Aktion, die die Sicherheit der Menschen erhöht.

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